RTR – voll giuven: Die Jungen übernehmen

Während zweier Tage übernehmen junge Mitarbeiter:innen zwischen 20 und 32 Jahren das Ruder bei Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR). Am 5. und 6. April gestalten sie zum Beispiel das Radioprogramm: Auf den Wellen von Radio RTR kommt es unter anderem zu einer Challenge zwischen zwei Jugendvereinen. Auch die Informationssendung Telesguard vom Freitagabend, die Website und Social Media sind in den Händen der jungen Generation.

RTR in den Händen der jungen Generation

Zwei Tage lang widmet RTR seine Radio- und Fernsehsendungen der Jugend. Realisiert werden diese von jungen RTR-Mitarbeiter:innen, denn rund 33 Personen, die bei RTR arbeiten, sind sogenannte Digital Natives, also U30. Ihr Ziel: Das RTR-Programm auf den Kopf stellen. Oder vielleicht doch nicht? Gestalten die Jugendlichen das Programm anders, wenn sie die Möglichkeit bekommen, alles selbst zu planen und umzusetzen? Wird RTR am 5. und 6. April jünger, frischer und frecher tönen? Können sie mit ihrem Programm auch ihre Generation überzeugen?

«
Wir sind mit der Auswahl der Themen und Beiträge sehr zufrieden.»
Carmen Monn, eine der beiden Projektleiterinnen

«Eine grosse Herausforderung war es, zu entscheiden, was wir wirklich umsetzen können», sagt Carmen Monn, eine der beiden Projektleiterinnen von «RTR – voll giuven». «Letztendlich sind wir mit der Auswahl der Themen und Beiträge sehr zufrieden und hoffen, dass sie dem Publikum gefallen werden. Es hat Spass gemacht, einen Einblick in die Komplexität eines solchen Projekts zu bekommen. Ausserdem fanden wir Gefallen daran, fixe Formate aufzubrechen und für eine Zielgruppe zu arbeiten, die nicht oft oder gar kein Radio hört.»

Image

Die jungen RTR-Mitarbeiter:innen

Die Vorgesetzten lassen freie Hand

Die Idee beim Projekt «RTR – voll giuven» sei es gewesen, die Verantwortung den Mitarbeiter:innen zu übergeben, sagt der Programmverantwortliche von RTR, Valentin Schmed. «Bei RTR arbeiten viele junge Menschen mit tollen Ideen, die sehr motiviert sind und eine super Arbeit machen. Für zwei Tagen können sie die volle Verantwortung für das Programm übernehmen und bekommen so viel Raum für die Umsetzung ihrer Ideen.»

Impressionen

Vielfältiges Radio-Programm

Das Programm von «RTR – voll giuven» beginnt am Freitag zur gewohnten Sendezeit und endet mit einer Challenge zwischen zwei Jugendvereinen (Dardin gegen Savognin). Dieser Wettbewerb ist anschliessend auf Social Media zu sehen. Abends unterhält der Haus-DJ mit Musik für alle. Am Samstag senden die jungen RTR-Mitarbeiter:innen bis um 22.00 Uhr. Im Studio singen und spielen drei rätoromanische Liveacts für die Zuhörer:innen.

Kommentar

Von der SRG profitiert die gesamte Schweizer Wirtschaft

Die SRG ist ein wichtiger Player im Schweizer Markt und beeinflusst die Wirtschaft positiv. Sie ist Arbeitgeberin und schafft auch in anderen Branchen Arbeitsplätze. Diese positiven Effekte auf die Wertschöpfung zeigt eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Kommunikation BAKOM auf.

Wie Kühe und Riesenslalom den Tourismus stärken

«Berichterstattungen über regionale Ereignisse stärken das Bewusstsein für unsere Traditionen», sagt Jolanda Spengler von Appenzellerland Tourismus. Die SRG hat dabei als Medienhaus eine zentrale Aufgabe – auch als Brückenbauerin zwischen den Regionen.

Wetube — Raum für digitalaffine Kreativköpfe

In den Wetube-Studios von RSI können junge Menschen Videos sowie Podcasts aufnehmen und schneiden. Nebenbei lernen mit Video-Tutorials und Workshops sie ihre Nachrichtenkompetenz zu verbessern.