RTR schenkt Gehör – und bekommt Dank zurück

RTR setzt sich regelmässig mit Inklusion auseinander und gibt beispielsweise Menschen mit Behinderung eine Stimme. Wie bedeutsam das für sie und die Gesamtgesellschaft ist, zeigen Rückmeldungen, die das Medienhaus erhält.

Jene erzählen lassen, die oft eher nicht gehört werden. Unsichtbares sichtbar machen, Lebensrealitäten in all ihrer Vielfalt abbilden: Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) hat sich während vier Wochen im Frühsommer 2024 auf all ihren Kanälen mit Inklusion beschäftigt, dies unter dem Motto «ensemen unics» – gemeinsam einzigartig. Das Engagement anlässlich der nationalen Aktionstage «Zukunft Inklusion» führte zu zahlreichen Reaktionen. «Dank des Besuchs von RTR wurden wir von ausserhalb wahrgenommen», meldete etwa Corinne Pedotti von der Institution Movimento zurück, die in Scuol Wohn- und Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung anbietet.

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Liessen an ihrem Alltag teilhaben: Klient:innen von «Movimento» in Scuol gemeinsam mit dem RTR-Team.

Bild: RTR

«Nicht nur über sie, sondern mit ihnen»

Beim RTR-Besuch wurde beispielsweise gemeinsam Live-Radio direkt vor vor Ort gemacht. «Auch Monate später sind die Live-Sendungen mit unseren Klient:innen noch Gesprächsthema, dieses Bewusstsein wird geschätzt», schreibt Corinne Pedotti weiter. Rückmeldungen wie diese bringen für Valentin Schmed auf den Punkt, weshalb das Engagement des Medienhauses in diesem Bereich wertvoll ist. «Für uns ist wichtig, dass wir nicht nur über Menschen mit einer Beeinträchtigung reden, sondern auch mit ihnen reden. Sie teilhaben zu lassen: Das ist Inklusion für mich», sagt der Programmverantwortliche von RTR.

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Valentin Schmed, Programmverantwortlicher bei RTR.

Bild: RTR

Gemeinsam an der Pauke

Neben den Live-Sendungen wurden im Rahmen des Engagements diverse Radio-, Fernseh- und Webbeiträge realisiert. Besonders geblieben ist dem Programmverantwortlichen die Geschichte von Lucas Quinter und Olinda Hosang: Der Bündner mit Trisomie 21 spielt seit sechs Jahren die Pauke bei der Musikgesellschaft Disentis, mit und dank der Unterstützung seiner Vereinskollegin Olinda Hosang. «Die Geschichte zeigt, wie unkompliziert Inklusion auch passieren kann. Sie zeigt, dass jede:r etwas bewirken kann, damit wir alle Platz haben in unserer Gesellschaft», sagt Valentin Schmed. RTR hat sich nicht nur dieses Jahr für Inklusion engagiert: In den vergangenen Jahren fanden regelmässig Themenwochen statt, bei denen Menschen mit Behinderung und deren Lebensrealitäten im Fokus standen. «In der Schweiz haben 1,8 Millionen Menschen eine Behinderung – das ist ein grosser Teil der Gesellschaft», sagt Valentin Schmed. «Und als Medien müssen wir selbstverständlich auch diesen abbilden.»

Malolo Kessler, aktualisiert Februar 2026, erstmals publiziert Oktober 2024

So bewegt unsere Arbeit

Täglich erreichen die SRG zahlreiche Rückmeldungen zu unterschiedlichsten Programmen. Neben kritischen Stimmen gibt es auch viel positives Feedback. In der Rubrik «Likes» veröffentlichen wir ausgewählte Publikumsreaktionen und rücken die Teams ins Zentrum, an die diese Kommentare gerichtet sind. Die Rückmeldungen verdeutlichen die Wirkung ihrer Arbeit auf Hörer:innen und Zuschauer:innen und zeigen zugleich, wie sehr sie die Verantwortlichen motivieren und inspirieren.

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